Kloster der Cellitinnen zur hl. Maria

Jahresbericht 2013 - Perspektiven neu gestalten

Die Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria, Köln präsentiert ihren fünften Jahresbericht. Mit dem Titel "Perspektiven neu gestalten" verleiht er unserem intensiven Handeln Ausdruck, die Einrichtungen unter dem Dach der Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria trotz vielfältiger Herausforderungen in eine sichere Zukunft zu führen.


Viel Freude beim Durchblättern des Jahresberichtes

Die Ursprünge unserer Gemeinschaft

 

reichen bis in das späte 13. Jahrhundert, in die Zeit der ersten Kölner Beginen, zurück. Tätigkeiten dieser Frauen, die sich dem Gebet und dem gemeinschaftlichen Leben verpflichtet fühlten, waren schon damals die Fürsorge für Kranke, Schwache und Arme sowie die Begleitung Sterbender und Verstorbener.

 

Mit der Übernahme der Ordensregel des hl. Augustinus wurden im 15. Jh. aus den weltlichen Beginenkonventen Ordens- gemeinschaften, die sich nach dem Vorbild der ‚cellebroeders’ (cella, lat. der abgeschlossene Raum, das Grab), den späteren Alexianern, fortan als Cellitinnen oder Augustinerinnen bezeichneten. Auch sie nahmen sich der durch Krankheit und Armut benachteiligten Bevölkerungsschichten an und leisteten damit  einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung.

 

Dank dieser Betätigung entgingen die Cellitinnen-Gemeinschaften der Auflösung im Zuge der Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Zahlenmäßig waren sie jedoch stark reduziert.  

Hausgemeinschaften St. Augustinus